After a year and a half, it has proven that following my heart and coming to Canada was the right choice. Dave and I are a very happy item that just recently got to play music together ("Woiperdinger"), and the beauty of the country just blows me away each time I get out of the city.

Dienstag, 30. Juli 2013

Weiter geht's...

.... und zwar mit unserem großen Abenteuer: Dave und ich wollen mit dem Fahrrad von Alaska nach Feuerland fahren. Im Moment sind wir in Dawson City (Yukon Territory, Kanada) und warten darauf, dass wir unser Auto verkaufen können. Alle Fotos und Geschichten findet ihr unter 
http://woiperdinger-on-tour.blogspot.com
Please follow our adventures on our new blog! Dave and I want to ride our bicycles from Alaska to Patagonia. We're in Dawson City (Yukon Territory, Canada) right now, trying to sell our car.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Weihnachten 2012

Fröhliche Weihnachten allen zusammen wünsche ich euch - und gleich noch einen guten Rutsch Richtung 2013! Für uns wird's wohl ein super-aufregendes Jahr werden, und wir können es auch schon überhaupt nicht mehr erwarten, aber erstmal ein paar Fotos von unserem letzten Weihnachtsfest in Calgary:

Bei mir in der Arbeit stand in den vergangenen acht Wochen alles im Zeichen von Spekulatius, Lebkuchen, Marzipankartoffeln und Adventskalendern!
Christmas feeling made in Germany!




Am Heiligen Abend waren wir nochmal zehn Stunden im Einsatz, und danach hab ich einen Topf Glühwein auf den Herd gestellt... Die Flasche, ebenfalls aus Deutschland importiert, hatte ich mir vorsorglich reserviert!
Christmette in der deutschen katholischen Gemeinde in Calgary
Heuer habe ich nicht nur im Chor gesungen, sondern auch gespielt:
Aiga an der Harfe und Blockflöte, Dave am Kontrabass und ich mit der Quetschn. Schade, dass wir da nicht ein paar Jahre früher draufgekommen sind!
Erster Feiertag bei Tante Nancy
Dave und seine Eltern waren natürlich ein bisschen wehmütig, weil es ihr letztes gemeinsames Weihnachtsfest für eine Weile sein wird...
... und auch dieser Turkey wird wohl unser letzter für ein paar Jährchen sein. Zu neunt haben wir nicht mal die Hälfte davon gegessen!

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Das lustigste aller Geschenke war mit Abstand ein Karaokegerät, das man ganz einfach an den Fernseher anschließen kann. Zuerst wollte keiner das Ding, aber als ich vorschlug, es sofort auszuprobieren, hat sich das schnell geändert! Daves Cousin Derek entpuppte sich als einzigartiges Talent als Alleinunterhalter, und auch Tante Nancy konnte nicht widerstehen...
Für mich und Dave gab's hauptsächlich Geschenke, die bereits auf unser nächstes Abenteuer hinweisen: eine neue Regenjacke, Gutscheine für ein Camping- und Outdoorgeschäft, einen Tacho für mein Fahrrad...

Aber die größte Überraschung stammt eindeutig von daheim: Mama und Papa sind seit einer Woche stolze Besitzer biometrischer Reisepässe. Und der Flug ist auch schon gebucht. Ich hätte es nicht mehr für möglich gehalten, aber die beiden kommen im Sommer tatsächlich mit mir nach Kanada!!!
Zum Thema Christbaum: Als mir letzten Sonntag (3. Advent) endlich aufgefallen ist, dass Weihnachten vor der Tür steht, dachte ich, für einen echten Baum wär's schon zu spät und hab mich damit abgefunden. Doch dann kamen Daves Eltern am Samstag mit einer Überraschung vorbei...
Am Hl. Abend nach der Arbeit hatten wir dann endlich Zeit, den Baum aufzustellen, aber dann mussten wir auch schon in die Kirche. Zum Schmücken blieb auch am ersten Feiertag keine Zeit, da waren wir ja mit Truthahnessen beschäftigt. Am Steffistag hab ich dann kurzerhand eine Lichterkette drübergehängt, damit er nicht so traurig dasteht! Und dabei bleibt's wohl für dieses Jahr...
Zumindest riecht es weihnachtlich im Haus!

Sonntag, 21. Oktober 2012

Oktoberfest in Calgary

Jetzt hab ich schon länger nichts mehr hören lassen, aber es passiert ja auch nicht ständig was Außergewöhnlich Interessantes hier. Uns geht's gut, langweilig wird uns eher selten. Letzten Sonntag war ich mit Meggie in den Bergen:
Nahihi Ridge - da wollen wir rauf!

Blick nach Norden
Blick zum Gipfel. An dieser Stelle mussten wir aber umdrehen, weil uns der Wind dauernd zur Seite geweht hat.
Blick nach Süden zum Little Elbow Valley und auf den Forgetmenot Pond

Brotzeitpause
Beim Rückmarsch landen wir dann irgendwie auf dem Holzweg...

Aber keine Sorge, wir haben uns durchgeschlagen und die Forststraße gefunden, die zum Parkplatz geht. Schön war's!


Gestern Abend war in der St. Bonifazius-Gemeinde Oktoberfest:
Angefangen hat's mit einem richtig deftigen Abendessen: Surbraten, Bratwürstl und Sauerkraut. Beim Abräumen hab ich kaum Essensreste gesehen - und die Portionen waren echt ordentlich!
an unserm Tisch
Geschmackstest: Wer kennt die vier Biere auseinander?
Die Teilnehmer des Wettbewerbs waren sich schnell einig: Wir sind eigentlich alle Gewinner, weil wir unsonst vier Gläser Bier bekommen!


Viermal wurden wir gefragt, ob wir Schwestern seien!

War ein richtig lustiger, geselliger Abend - auch ohne Münchner Bier... Michi und ich haben uns einfach an den Rotwein gehalten, geht auch! Es wurde viel getanzt, aber da konnte ich natürlich keine Bilder machen :-)

Mittwoch, 5. September 2012

Vancouver

Meine Freundin Olivia ist Ende August mit ihrem Freund Matt nach Vancouver gezogen. Sie selber sind mit ihrem Auto vorausgefahren, um eine Wohnung zu finden. Und Dave und ich sind am Samstag mit einem Umzugstransporter voller Möbel und Kaninchen "Spring" hinterhergefahren.
Dave and I drove a moving truck to Vancouver last weekend in order to help our friends Olivia and Matt. And as it was a long weekend, we made a little holiday out of it...
 

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After eleven hours, we wanted to call it a day and find a place to sleep. But then we saw this truck on the other side of the highway...
Nach elf Stunden Fahrt beschlossen wir um ein Uhr morgens, uns auf's Ohr zu hauen und den Rest der Strecke am Sonntagmorgen zurückzulegen. Doch dann kamen wir zwischen Merrit und Hope an einem am Straßenrand geparkten Wagen mit Umzugsanhänger vorbei, der um die Motorhaube rum etwas ungewöhnlich "beleuchtet" war...
The driver had only saved his bunny from the back seat, all his belongings were still in the trailer. He was moving as well...
Bis wir angehalten, ausgestiegen und über den Highway gelaufen waren, stiegen die Flammen schon etwas höher, und wir hörten jemanden verzweifelt um Hilfe rufen. Auf unsere Frage, ob noch jemand im Auto säße, drückte uns der Mann ein Kaninchen in die Hand: "Das ist alles, was ich retten konnte. Mein ganzes Leben ist in diesem Wagen. Könnt ihr den bitte mal halten, ich muss noch was aus dem Auto holen."
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Immer wieder mussten wir ihn davon abhalten, zu nahe ranzugehen und nach seinem Handy (Empfang war hier eh keiner), seinen Zigaretten, seinem Schlüssel und was weiß ich alles zu suchen. Den Versuch, wenigstens den Anhänger voller Habseligkeiten zu retten, indem sie ihn vom Auto abkoppelten, gaben die Männer schnell auf, weil es schlicht viel zu heiß war um sich zwischen Auto und Anhänger zu stellen.
 The guy tried to get into his car over and over again: To save his cigarettes, his phone, the keys for his new place...
Nach vielleicht einer Stunde waren die Fenster alle zerborsten, die Reifen geplatzt, der Öltank verbrannt (zumindest schlossen wir das aus dem schwarzen Rauch) und die Abdeckung der Pickup-Ladefläche Vergangenheit. Das Feuer war so groß, dass es auch aus dem Anhänger anfing zu qualmen.
As there is no phone reception in the mountains, we sent other cars away and asked them to call the fire department as soon as they got to the next town. But there is no fire department that covers the middle of nowhere - so all we could do was watch and hope for the fire to go out.
Gott sei Dank war die Explosion des Benzintanks, auf die wir alle gewartet hatten, nicht so krass wie im Fernsehen - obwohl der Mann kurz vorher erst getankt hatte.
Which is what we did for over two hours!
Und irgendwann war wohl alles Ölhaltige verbraucht, sodass die Flammen endlich kleiner wurden.
The poor fellow watching his life burn down. You can even see the bunny cage behind the driver's seat.
Da steht er, und starrt auf die Reste seines Autos. Hinter dem Fahrersitz kann man gut den Hasenkäfig erkennen. Falls ihr euch wundert: Nein, Feuerwehr kam keine. Wir haben jeden, der angehalten hat um zu helfen, weitergeschickt und gebeten, einen Notruf abzusetzen, sobald er wieder Handyempfang hat. Einer ist zurückgekommen und hat berichtet, die Polizei und ein Abschleppwagen seien auf dem Weg hierher. Aber die Feuerwehren seien nur für die Städte zuständig - hier draußen kann man nur zuschauen und beten. Schön, gell?
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Sonntag, 2. September:
My first time in Vancouver!
Commercial Drive in Vancouver - eine recht bunt gemischte, lebendige Straße mittendrin. Da gehen wir gleich mal zum Frühstücken!

Toilet with waiting area - very interesting concept!
Was es nicht alles gibt: Klo mit Wartebereich.
That's what I've been looking forward to: Sun, beach, leisure time.
Am Strand von Vancouver: Wasser warm, aber es weht ein frischer Wind!






I miss you!

Weiter geht's...
Dave wants to show us this nice beach in Squamish, a little north of Vancouver.
... an der Küste entlang nach Norden. In Squamish soll's einen tollen Strand mit vielen Kytesurfern geben, den wollen wir uns anschaun.
The kyte surfers were already done for the day...
Aber das einzig Sehenswerte, das wir nach langem Rumirren in dieser komischen Stadt entdecken, ist diese Bucht...
... but watching the sunset at Chief Mountain was nice, too.
... mit Blick auf den Chief Mountain im Sonnenuntergang. Naja.
My personal highlight: Driving along the rugged coastline!
 Der Höhepunkt des Tages ist schlicht und einfach diese Küstenstraße!




  
Montag, 3. September: Heimfahrt von Vancouver nach Calgary
On our way back home: Desert between Hope and Kamloops
Irgendwo zwischen Hope und Kamloops verschwindet die überschwängliche Vegetation, und es tut sich eine riesige Wüste auf, in der es nicht viel außer kleinen Salbeibüschen gibt.





Saltlakes!
Sogar Salzseen sehen wir!
This is Canada?
Das soll Kanada sein?

My first time at Shushwap lake - and there are the trees again!
Am Shushwap Lake ändert sich die Landschaft wieder, die Bäume kehren zurück.



Three Valley Gap just before sunset.
Unser letztes Foto, bevor es finster wird. Insgesamt sind wir 2272 km gefahren, 14 Stunden hin und 13 Stunden zurück. Nächstes Wochenende gönne ich mir eine Massage!!