After a year and a half, it has proven that following my heart and coming to Canada was the right choice. Dave and I are a very happy item that just recently got to play music together ("Woiperdinger"), and the beauty of the country just blows me away each time I get out of the city.

Samstag, 2. April 2011

Immigration Diary... Tagebuch eines Einwanderers

8. Oktober 2009
In order to get to know Dave better and to check out Canada, I travel to Calgary for the first time. I get a 6 month visitor visa.
Als Tourist reise ich zum ersten Mal nach Kanada ein. Im Flugzeug versuche ich, die Zollkarte ordnungsgemäß auszufüllen, die ich nachher dem Zollbeamten vorlegen muss. Leider verstehe ich das Beamtenenglisch nicht hundertprozentig, die Stewardess kann mir auch nicht helfen, und der Zollbeamte hat für Sprachbarrieren schon gar kein Verständnis (schließlich spricht er ausschließlich Englisch) und reagiert entsprechend patzig, als ich ihm meine unvollständig ausgefüllte Karte hinlege.
Trotzdem winkt er mich gnädigerweise durch zur Einwanderungsabteilung, wo ich mein Touristenvisum bekomme: 6 Monate Aufenthaltsgenehmigung!

November 2009
Dave turns out to be an allright housemate ;-) so I try to figure out a way to stay in Canada and work here. A working holiday visa seems to be the quickest option.
Die Testphase mit Dave läuft viel versprechend, drum schaue ich auf der Immigrations-Homepage von Kanada rum auf der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten. Der einfachste und schnellste Weg scheint ein Working-Holiday-Visum zu sein, doch das Kontingent für 2009 ist bereits erschöpft, und Anträge für 2010 werden erst ab Ende November, Anfang Dezember angenommen. So genau wissen sie das jetzt selber noch nicht. Das könnte knapp werden, aber mal sehen!

21. November 2009
I print out the application form for the visa and gather all other documents needed: Passport pictures, a copy of my passport and current visa, and a payment receipt for the 110 Euro processing fee. At home, my Mama has to get a police report for me.
Zufällig schau ich mal wieder auf die Homepage der Kanadischen Einwanderungsbehörde (CIC) und entdecke, dass der Antrag endlich zum Herunterladen verfügbar ist. Sofort mache ich mich an die Arbeit und stoße auf ein paar Hindernisse: Erstens haben wir keinen Drucker. Den Antrag muss also Daves Mama in der Arbeit ausdrucken und uns bringen, meinen Reisepass lasse ich in einem Geschäft farbkopieren. Zweitens brauche ich Passfotos. Die technischen und intellektuellen Probleme der Fotografin beim Versuch, mich nach den Regeln der Einwanderungsbehörde abzulichten, hier darzustellen, würde den Rahmen meines Blogs mal wieder sprengen. Ein zweieinhalbstündiges Abenteuer!!
Drittens muss ein polizeiliches Führungszeugnis her. Das muss meine Mama in Steinkirchen beantragen, die freut sich natürlich immer sehr, wenn ich sie von Calgary aus in der Gegend rumsprenge. Viertens überweise ich die Bearbeitungsgebühr von 110 Euro an die Behörde, der Papa muss den Zahlungsbeleg von der Bank holen.
Meine fertig ausgefüllten Unterlagen schicke ich heim, dort kommen noch das Führungszeugnis und der Zahlungsbeleg dazu und ab damit nach Berlin zur kanadischen Botschaft. Toitoitoi...

18. Dezember 2009
After 10 weeks, I fly back to Germany to spend Christmas with my family.
Da ich, als ich den Flug gebucht habe, Dave noch nicht sooo arg lang gekannt habe und außerdem Weihnachten daheim feiern will, fliege ich nach zehn Wochen Urlaub in Kanada (bzw. Probezeit) wieder nach Deutschland. Wann ich zurückkomme, hängt davon ab, wie lange mein Visumsantrag in Berlin rumliegt...

19. Dezember 2009
Wow, I'm surprised how quickly the Canadian Embassy in Berlin processed my application: In a letter they tell me it has been approved and I can now work in Canada for one year.
Juchu, Post von der kanadischen Botschaft! Mein Antrag auf das Working-Holiday-Visum wurde angenommen, ich kann ab sofort nach Kanada einreisen und dort ein Jahr lang arbeiten.

20. Januar 2010
I fly back to Calgary. At the airport I get my new visa: a working holiday!
Gesagt, getan. Meine zweite Einreise nach Kanada erfolgt wesentlich entspannter als die erste; mittlerweile kenne ich mich ja mit den Zollkarten aus, und im Flughafen von Calgary läuft alles glatt: Ein ganzes Jahr Arbeitserlaubnis!!

21. February 2010
Job interview at the Rustic Sourdough bakery. All I need before I start working here is a social insurance number from the immigration office downtown. No problem!
Bei meinem Vorstellungsgespräch in der Rustic Sourdough bakery erfahre ich, dass ich mir noch eine Sozialversicherungsnummer besorgen muss, bevor mir mein Chef einen Scheck ausstellen darf... Also gleich am Nachmittag auf zum Harry-Hays-Gebäude in der Innenstadt, nach einer halben Stunde hab ich den Wisch in der Hand.

September 2010
The owner of the bakery, Jos, offers to sponsor my next visa. But it's not easy to find out what kind of visa I need this time because the working holiday visa cannot be extended.
Jos, mein Chef in der Bäckerei, bietet mir an, mein nächstes Arbeitsvisum zu sponsern, weil er mich gern behalten würde. Super!! Ich mach mich also mal wieder an die Homepage der Einwanderungsbehörde, ein Labyrinth aus rhetorischen Kreisverkehren und eloquenten Hohlkörpern, einer Vielzahl verschiedener Visas und noch mehr verschiedenen Wegen, diese zu ergattern. Nach einer Woche intensiver Lektüre habe ich eine dumpfe Ahnung, was für mich in Frage kommt und drucke den entsprechenden Antrag aus (hab mir extra einen Drucker zugelegt).

Oktober 2010
I contact an immigration consultant in order to get some advice. Most consultants don't charge for the first phone call, so I just keep calling different numbers... Don't want to spent 3000 Dollars on answers that are more confusing than my many questions! Anyway, I learn about the Labour Market Opinion and that before I apply for it, my boss has to advertise the position for two weeks.
Da ich mir mittlerweile wieder doch nicht sicher bin, ob ich den richtigen Antrag habe, rufe ich bei einer Immigrations-Beratung an. Ich erhalte den sinnvollen Ratschlag, mich anstatt vom Arbeitgeber von meinem Lebenspartner sponsern zu lassen. Geht leider nicht, weil Dave nicht hundertprozentig als Angestellter, aber auch nicht hundertprozentig als Selbstständiger arbeitet. Als Sponsor kommt er wegen seiner komischen Steuerklasse nicht in Frage.
Also zurück zu Plan A. Weiterhin erfahre ich von der freundlichen Dame mit Englisch als Fremdsprache (seeehr fremd!), dass mein Chef eine Anzeige in der Zeitung schalten muss, in der er meinen Job mindestens zwei Wochen lang ausschreibt. Erst nach diesen zwei Wochen kann ich die LMO beantragen, die Labour Market Opinion. Das ist eine Anfrage beim kanadischen Arbeitsamt, das prüft, ob es nicht einen arbeitslosen Kanadier gibt, der meinen Job machen könnte.

23. - 26. Oktober 2010
Spontaneous weekend trip to Germany to get a new passport. Why didn't I think of that when I visited my family in August? 1200 Dollars well spent... 
Ach du Scheiße! Siedendheiß fällt mir ein, dass mein Reisepass kommenden August abläuft. Und wenn ich ein neues Visum bekomme, dann läuft das automatisch mit dem Pass ab. Also muss ich wohl oder übel heimflitzen und einen neuen Pass beantragen. Warum ist mir das nicht eingefallen, als ich vor drei Monaten daheim war??

17. November 2010
The ad has been in the newspaper for two weeks, so now I can apply for the Labour Market Opinion.
Endlich sind diese zwei Wochen rum! Zusammen mit der Kopie der Zeitungsanzeige, in der mein Job ausgeschrieben war, schicke ich den LMO-Antrag zur Regierung.

16. Dezember 2010
Unfortunately, my application has been refused. Reason: There has to be an ad not only in the paper but also in the internet. When the busy christmas time is over, we have to start again. Time is running!!
In der Arbeit bekomme ich ein Fax: Leider ist der Antrag auf eine LMO ungültig, weil die Stelle nur in der Zeitung ausgeschrieben war. Das reicht nicht, im Internet muss auch eine Stellenanzeige sein.
So kurz vor Weihnachten ist in einer Bäckerei eh kaum was los, kein Problem! Hahaha...

3. Januar 2011
Jos advertises my position again - in both the paper as well as in the internet.
Jos inseriert meinen Job sowohl in der Zeitung als auch im Internet. Hoffentlich reicht das jetzt!

17. Januar 2011
Two weeks later I apply for the LMO again.
Zwei Wochen war meine Stelle ausgeschrieben, endlich kann ich den LMO-Antrag abschicken.

19. Januar 2011
Today my working holiday visa expires which means I have to leave Canada. As I didn't get to spend christmas at home, I fly to Germany for a winter holiday.
Heute läuft mein Working-Holiday-Visum aus, ich muss aus Kanada ausreisen. Da ich Weihnachten nicht daheim war, fliege ich also wieder nach Deutschland.

6. Februar 2011
Since I haven't heard from Immigration Canada yet, I'd like to go back as a visitor. But people who have worked in Canada before usually don't get the full 6 months visitor visa anymore because they are suspected to work illegally. That's why I only get 2 months this time. Hopefully that will be enough time for my work permit to be processed...
Zum fünften Mal fliege ich nach Kanada. Wie befürchtet, verläuft die Immigration jedoch nicht ganz reibungslos, denn nachdem ich in der Vergangenheit bereits eine Arbeitsgenehmigung für Kanada hatte und mich für die Zukunft um eine LMO beworben habe, befürchtet der zuständige Beamte, dass ich in der Zwischenzeit schwarz arbeiten würde. Außerdem wirft er mir vor, für den ausgeschriebenen Job nicht die erforderliche Arbeitserfahrung mitzubringen, weshalb er bezweifelt, dass ich die LMO bekomme. Und überhaupts soll ich in Deutschland bleiben, solange mein Antrag in Bearbeitung ist und nicht auf gut Glück nach Kanada fliegen.
Nach längerem Hin und Her stellt er mir gütigerweise ein zweimonatiges Touristenvisum aus, nicht ohne zu erwähnen, dass ich darauf kein Recht habe und er mich auch postwendend heimschicken könnte. Und ich soll mich bloß nicht beim Schwarzarbeiten erwischen lassen.

11. Februar 2011
Jos tells me on the phone that he received my positive Labour Market Opinion today. With that, I can apply for a work permit now.
Per Fax kommt meine positive LMO in die Arbeit. Jaaaa! Damit kann ich jetzt die Arbeitsgenehmigung beantragen, da es keinen Kanadier gibt, den Jos an meiner Stelle beschäftigen könnte.

16. Februar 2011
There's an online application for the work permit that is really easy to fill out. I send 150 Dollars to Immigration Canada and fill out the application.
Hocherfreut stelle ich fest, dass ich den Antrag auf eine Arbeitsgenehmigung online ausfüllen und abschicken kann. Alle zusätzlichen Dokumente scanne ich ein und füge sie als Anhang hinzu: die LMO, eine Passkopie, Jobangebot und unterschriebener Arbeitsvertrag. Nur noch die 150 Dollar überweisen, Zahlungsbestätigung anhängen und ab geht's!
Superschnell, supereinfach, der Wahnsinn. Ich bin begeistert.

18. Februar 2011
In an e-mail from Immigration Canada I learn that the online application is not to be used by people who currently are in Canada as visitors. I have to send a paper form to the embassy in Berlin. My processing fee cannot be refunded.
Eine E-Mail von der Immigrations-Behörde weist mich darauf hin, dass ein Online-Antrag in meinem Fall ungültig ist. Für deutsche Staatsbürger ist die Botschaft in Berlin zuständig, deshalb wird mir auch die bereits geleistete Zahlung nicht angerechnet.

24. Februar 2011
The application form for a work permit proves to be more complicated than anything I've seen in my life. Additionally, I need a lot of supporting documents that have to go to Berlin: a copy of my passport and visa, the LMO, a job offer letter and a signed work contract, bank statements from Canada and Germany, a police report, passport pictures, personal information about all my family members, CV, proof of work experience, and the payment receipt for another 110 Euro processing fee.
Falls ich geglaubt habe, dass der Antrag in Papierform genauso einfach zu handhaben ist wie der in Digitalform, war ich wohl auf dem hölzesten aller Holzwege. Nicht nur, dass ich völlig andere Fragen zu beantworten und alles auszudrucken habe (das Warnlämpchen von der schwarzen Druckerpatrone nervt langsam!), nein. Auch die Anzahl der mitzuliefernden Dokumente ist deutlich höher: Neben Passkopie, LMO, Jobangebot und Arbeitsvertrag diesmal auch Kontoauszüge der letzten vier Monate, Führungszeugnis, zwei neue Passfotos, Formular mit Daten aller Familienmitglieder, tabellarischer Lebenslauf, Arbeitszeugnis von einem früheren Arbeitgeber, und natürlich noch den Zahlungsbeleg über die 110 Euro Bearbeitungsgebühr.
Kurz vor meinem was-weiß-ich-wie-vielten Nervenzusammenbruch schleppe ich das dicke Kuvert zum Postamt, wo ich mir zunächst das Zweiklassensystem des hiesigen Postwesens erklären lasse: Mit der normalen Zustellung dauert es mindestens zwei Wochen, bis der Brief in Deutschland ankommt. Ich kann ihn aber auch per Express innerhalb von zwei Tagen zustellen lassen, kostet nur 68 Dollar.
Leckts mich doch alle am Arm!!

4. März 2011
As sending the big envelope via mail would be either too slow or really expensive, I'm relieved that my friends from Germany, Julia and Olli, offer to take it with them on their way home.
Timing ist alles beim Einwandern: Gut, dass ich gerade Besuch aus Deutschland habe! Ulla und Olli nehmen meinen Brief mit nach München, werfen ihn dort in den Briefkasten und zwei Tage später ist er in Wimpasing. Geht doch.

11. März 2011
My application finally arrives in Berlin after my Mama has gathered all the documents I needed from home and put everything together.
Nachdem meine Mama noch das polizeiliche Führungszeugnis, Kontoauszüge von der Raiffeisen und die Zahlungsbestätigung für die Bearbeitungsgebühr ins Kuvert gestopft hat, kommt mein Antrag auf die Arbeitserlaubnis endlich in Berlin an.

29. März 2011
Once again I'm surprised how quickly I hear from Berlin: The embassy has approved my application, I may now travel to Canada and work for one year.
Überraschend schnell erhalte ich Post aus Berlin: Mein Antrag wurde genehmigt, ich darf ab sofort nach Kanada einreisen. Naja, bin ja schon hier.

30. März 2011
The immigration office in Calgary cannot stamp my passport to change my status. I have to leave the country and come back!
In der festen Annahme, die Einwanderungs-Behörde in der Innenstadt stelle Visa aus, fahre ich zum Harry-Hays-Gebäude. Leider umsonst, doch die Dame am Schalter schlägt mir vor, es mal am Flughafen zu versuchen. Ob die mir dort helfen können, weiß sie jetzt zwar auch nicht, aber sie würd's mal probieren. Aha. Ein Anruf bei der Behörde bewahrt mich vor einem ergebnislosen Ausflug zum Flughafen, denn in meinem Fall muss ich tatsächlich ausreisen, um das Visum zu bekommen. In einem Nebensatz erwähnt die freundliche Dame außerdem, dass es vielleicht sinnvoll wäre, einen unterschriebenen Arbeitsvertrag zur Hand zu haben. Also fahre ich noch schnell in der Rustic Sourdough bakery vorbei...

1. April 2011
The big day: Accompanied by Annmarie and her three boys I drive down to the US border where we only go around the flagpole in order to activate my work visa.
Ausgerüstet mit Proviant und Papierkram mache ich mich auf den Weg Richtung Süden: Annmarie und ihre drei Jungs begleiten mich zur Grenze, damit ich nicht mutterseelenallein nach USA muss...
In order to be relaxed at the border crossing, we stop in Coutts.
Letzte Ausfahrt in Kanada: Vor der Grenze machen wir noch eine längere Pause zum Auslaufen und Durchatmen. Falls ihr euch beim Blick auf die Landkarte wundert, warum wir so ein großes Eck ausfahren bis nach Coutts: Nicht alle Grenzübergänge hier sind rund um die Uhr besetzt, und an kleineren Grenzübergängen können (so viel ich weiß) nur Stammgäste mit bereits gestempeltem Pass durch.

David (10)

Babsi sure is surprised when I tell her on the phone where I am...
Kein Witz: Ich telefonier grad mit Deutschland. Ruft nicht zufällig die Babsi an, als wir auf dem Spielplatz sind!
Aidan (3)

Looking south to America.
Blick nach Süden: Ganz hinten ist schon Amerika.
Annmarie (ageless)
Ja, teilweise liegt noch ganz schön Schnee hier!
Darragh (7)
We're in the USA! Well, at least for half an hour...
Hui, wir sind in Amerika! Da wir nicht hierbleiben wollen, sondern einzig und allein einen neuen Stempel in meinem Pass brauchen, fahren wir einem Zollbeamten hinterher, der uns die Abkürzung zu der Warteschlange vor der kanadischen Grenze zeigt. Wir zwängen uns einfach zwischen zwei Autos, die wahrscheinlich schon eine Stunde lang anstehen.
Woohoo, I've got my work permit and a new visa for one year!
Kurz darauf sind wir an der Reihe, und schon sind wir wieder draußen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und ich hab mein Arbeitsvisum!!!!!!!!!!!!!!
Gut, dass mir Jos vorgestern nochmal einen Arbeitsvertrag ausgedruckt hat, denn ohne den hätte ich nochmal so einen hübschen Ausflug machen müssen. Da das Visum vom Arbeitgeber gesponsert ist, darf ich ausschließlich für Jos arbeiten - ein Jahr lang.
Canadian Prarie
Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen, und endlich kann ich auch die Landschaft genießen!
On our way back, we visit the world heritage listed Head-Smashed-In-Buffalo-Jump.
Auf dem Heimweg machen wir einen Abstecher zu einem Stück Weltkulturerbe: The Head-Smashed-In-Buffalo-Jump. Den Rundweg können wir allerdings nicht gehen, weil in der Gegend ein Puma gesichtet wurde.

Wild and dangerous buffalos in the information centre...
Im Informationszentrum stehen dafür echte Büffel rum!
Ziemlich gefährliche sogar!
The Blackfoot Indians used to have wolves to carry their stuff.
Aidan gefällt der Wolf besser, dem kann er wenigstens in die Augen schauen;-)
Vor dem Eingang zum Tipi - Behausung und Werkstatt für zehn Leute!
Ausblick zum Chief Mountain
We learn that the smell of female sage protects you from wildlife.
Weiblicher Salbei - unverzichtbar bei jedem Ausflug in die Wildnis!
Natürlich nimmt jeder der Jungs eine Handvoll davon mit... Der Schwarzfußindianer, der uns durch die Anlage führt, hat die drei völlig in seinen Bann gezogen.
This is the cliff where the Blackfoot used to hunt buffalos. They tricked the animals to jump down, and used everything from the meat, bones, skin to horns.
Das ist der Buffalo Jump: Die Schwarzfußindianer jagten eine Büffelherde zum Abgrund, wo sie in den Tod stürzten und zu Festessen, Wintervorrat, Bekleidung, Zeltwänden und Werkzeugen verarbeitet wurden.

So muss das wohl ausgesehen haben, als es in der Gegend noch tausende Büffel gab...

2. April 2011
 
After 10 weeks, I'm finally wearing my work t-shirt again!!
Heute um halb sechs in der Früh: Von gestern noch ziemlich mitgenommen, ziehe ich endlich wieder mein Rustic Sourdough T-Shirt an und mach mich auf in die Arbeit!!!!!!!!!!!!!!! Ich bin so glücklich, dass mir sogar die 30 cm Pappschnee, die in der Nacht gefallen sind, nix ausmachen... Wenigstens hatte ich gestern gutes Wetter zum Fahren!

Vielen Dank an Mama, Papa, Babsi und Moni für's Rumfahren, Rumtelefonieren und Zeug Organisieren! Danke an Silvia und Martin für's unkomplizierte und schnelle Interkontinentalbanking! Ich weiß nicht, wie ich das alles ohne euch hingekriegt hätte.

Und danke an alle, die mir die ganze Zeit die Daumen gedrückt haben - ihr könnt jetzt loslassen;-) 

Kommentare:

  1. Super - wir gratulieren Dir!!!
    (Ich dachte eigentlich immer die Deutschen sind Bürokraten, aber ...)
    Vui Spass beim Arbeiten :)
    Gerti

    AntwortenLöschen
  2. Danke euch! Ich kann dich beruhigen: Deutschland belegt in meinem persönlichen internationalen Vergleich in Sachen Bürokratie bisher den vorletzten Platz vor Schweden...

    Viele tief verschneite Grüße!!

    AntwortenLöschen
  3. Glückwunsch!
    "Ich hätte gern den Passierschein A-38" ;-)

    AntwortenLöschen
  4. Google hat gesagt…

    Benjamin hat gesagt!

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Uschi!
    Eine spannende Geschichte, sehr schön erzählt.
    Wir gratulieren Dir und freuen uns, daß Du jetzt
    einen Job nachgehen kannst.
    Ich kann es ja gut verstehen, denn vor 41 Jahren
    bin ich selbst Kanada-Auswanderer gewesen.
    Mit meine Englischkenntnisen war es nicht so toll,aber dann in Montreal wurde man fast immer französisch angesprochen. Wir waren zu zweit und sind im Queen Elizabet Hotel untergekommen.
    Wie ich mich für Kanada entschieden hatte, da kam mir meine Maria des Weges. So bin ich schon wieder nach 6 Monaten sehnsuchtsvoll zurückgekommen. Da sind wir noch immer und das ist auch schön.
    Dir wünschen wir alles Gute, viel Glück und Freude in Kanada.

    Herzliche Grüße aus Wildenwart

    Franz und Maria

    AntwortenLöschen
  6. Tante Ria lässt ausrichten: "Gottseidank, Sie hat es geschafft"

    AntwortenLöschen